Agatha Jung
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Gattin des Ratsherren Antonius Jung✝︎ 1567
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✝︎ 1567⬩ Gattin des Ratsherren Antonius Jung
Inschriften
A I(VNG) A(NTONIVS) 15//67
B SEPVLTURA · HONESTAE AC / PIAE MATRONAE AGATHAE
CONIVGIS PRVDEN (TIS) AC CIR/CVMSP(ECTI) D(OMINI) ANTHONII
IV(N)GK / IVRATI CIVIS CIBINIEN (SIS) QVAE OBIIT 22 NOVEMB(RIS)
15 · 6 ·7 ·
C HIC PROCVL A PATRIA / LEPIDVM COMITATA MARITV(M)/
ΤΟΝ BION ΕΝ ΧΡΙΣΤΩ ΕΞΕ / ΤΕΛΕΣΣΑ EMON/SIC DOMINO PLACVIT QVI / VITAM PR(A)EBET ET AVFERT/ΚΑΙ ΠΑΝΤ’ ΕΝ ΚΟΣΜΩ / ΟΣΣ’) ΕΘΕΛΗΣ(Ε)Ι ΤΕΛΕΙ /AT TV PELLE ANIMO TRISTES VIR CHARE DOLORES/MHTE AEI ΚΛΑΙΩΝ ΟΜΜΑ / ΤΑ ΦΘΕΙΡΕ ΤΑΛΑΣ/TEMPVS ENIM VENIET CVM / IVNCTI GAVDIA AGEM(VS)/ΗΜΑΤΑ ΜΗΤΕ ΓΕΡΑΣ ΜΗ / ΤΕ ΛΑΧΟΝΤΑ ΤΕΛΟΣ /
D G(eorg) M(elas) C(ibiniensis)
Grab der ehrsamen und frommen Frau Agatha, Gattin des klugen und umsichtigen Herrn Anthonius Jung, Hermannstädter Ratsherr, die am 22. November 1567 starb (B).
Hier, fern von der Heimat, wohin ich den zärtlichen Gatten begleitet, beendete ich mein Leben in Christus. So gefiel es dem Herrn, der das Leben gibt und nimmt und der alles in der Welt, was auch immer er wollte, vollendet. Doch du, teurer Mann, verbanne die traurigen Schmerzen aus der Seele und verderbe dir, Unglücklicher, nicht ewig weinend die Augen. Es wird die Zeit nämlich kommen, da wir wieder vereint Freuden genießen werden: Tage, die weder Alter noch Tod enthalten (C).
Georg Melas aus Hermannstadt (D).
Anmerkungen
Vier elegische Distichen, die aus lateinischen Hexametern und griechischen Pentametern bestehen.
Antonius Jung 1562 - 1568 als zwölfter Ratsherr
danach Stuhlrichter in Reußmarkt
Grabgedicht von Pfarrer Georg Melas
Historische Arbeit von Dr. Ioan Albu