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Paul Paulinus

  • Ratsherr
    ✝︎ 1606
  • ✝︎ 1606
    ⬩ Ratsherr

 
1606
1606

Inschriften

A SEPVLTVRA PROVIDI ET CIRCVMSPECTI / VIRI DOMINI PAVLI PAV- LINI AMPLISS(IMI) REIPVB(LICAE) CIBINEN(SIS) SENATORIS OPTIMI E/T IOHANNIS PAVLINI FILIOLI CHAR:/ISS(IMI) QVORVM ILLE OBIIT AN(N)O DOMINI 1606 DIE 7 IANVARIIa) HIC VERO AN(N)O 1604.

P(AVL) P(AVLINVS) / C(VRAVIT) b) N / H(ERES) c)
HAC CVBAT EXIGVA PAVLVS / PAVLINVS IN VRA d) /
QVI IN PATRIA PRAESTANS / VRBE SENATOR ERAT / HAEC EADEM GNATVMe) MANSIT SORS TRISTIS IANVM / AVDIRE EXTREMAM GESTIT / VTERQ(VE)) TVBAM

Grab des fürsorglichen und umsichtigen Herrn Paul Paulinus, bester Ratsherr der Hermannstädter Republik, und seines lieben Sohnes Johann Paulinus, von denen jener im Jahre des Herrn 1606 am 7. Januar, dieser im Jahre 1604 gestorben ist (A).

In dieser winzigen Urne schläft Paul Paulinus, der in der Vaterstadt ein herausragender Ratsherr war. Dasselbe traurige Schicksal stand dem Sohn Johannes bevor. Beide frohlocken, die letzte Posaune zu hören.


Anmerkungen

Der Sohn Johann Paulinus ist 1604 Verstorbenen und wir miterwähnt.

Drei Distichen..

Zunftzeichen der Fleischerzunft (Arm mit Beil).

Die zweiköpfige Schlange steht in Verbindung mit der Allegorie der vergangenen und der kom- menden Zeit 4), ein Symbol, dessen Verbreitung in der Emblematik des 16. Jahrhunderts zunimmt und dessen Ursprung in der Legende des Serapis, des Schützers des Infernums, Symbol der Hoff-nung und der zukünftigen Zeit 5) zu suchen ist. Die Schlange wird von einem Löwen gebissen, ein Symbol der Gegenwart, zugleich aber der Auferstehung.


Historische Arbeit von Dr. Ioan Albu